Marco Kaufmann "Out of the Blue"

 

Seine Bilder sind wie sein Garten, Einladungen, sich in ihnen wohl zu fühlen, Einladungen, einen Tee zu trinken und den Spinnen und Bienen aber auch der Stadtlandschaft zuzusehen. Je nachdem wo er sich gerade aufhält, erzählt er von seinen Reisen, bildet seine Umgebung ab. Aber die Bilder von Marco Kaufmann verbergen noch mehr Dinge hinter ihrer Oberfläche. Manchmal schimmert ein Stück Gold, eine sich verflüchtigende Form. Über manchen Bildern liegt eine letzte Schicht, die wie ein Gewand verschleiert was an Arbeit der letzten Wochen darunter liegt, die Unsicherheit, die Suche, den Schmerz. Wenn man Marcos Bilder sieht, wird die Phantasie wieder beansprucht. Sie sind bereit, zu erfreuen, auch einen Witz zu machen. Sie können sich aber auch in Kämpfe verstricken, um Vorherrschaft der Farbe vor der Form, um Grenzen, die gewonnen werden wollen. Um die Verteidigung von Identität. Jede Grenze stiftet Heimat und Identität. Sich an jemanden anranden, an den Rand stellen, die Unterscheidung spüren, sie sichtbar machen. So haben seine Bilder auch immer mit den menschlichen Grenzen zu tun, mit Beziehungen. Sie sind Annäherungen, Befreundungen, manchmal Feindschaften. Liebesbriefe, an einem Sommerabend in der Ferne geschrieben während der hungrig Wartende zu Hause in der Kälte sitzt. Da, wo sie geschrieben werden, ist der Andere nicht, ist Sehnsucht, nach Heimat, nach Orientierung am Anderen. Text Halina Rasinski

 

 

 

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